Kirche Karstädt

Aus den Chroniken ist seit dem 16. Jahrhundert über eine Fachwerkkirche in Karstädt zu erfahren. Damals (bis Mitte der 1920er Jahre) gehörte das Dorf zur Pfarre Groß Laasch (ebenso wie das Dorf Klenow, aus dem später die Stadt Ludwigslust wurde). Die Kirche in Karstädt war Mitte des 18. Jahrhunderts stark baufällig und musste abgerissen werden. Es gab auch den Gedanken, keinen Neubau zu errichten, da das Geld fehlte und nur etwa 4 Mal im Jahr Gottesdienste dort stattfanden. Da der Großherzog aber das Geld dazu zur Hälfte gab und der Rest u.a. durch eine landesweite Kollekte erbracht wurde, wurde 1771 nicht nur die alte Kirche abgerissen, sondern auch eine neue erstellt. Diese war (und ist) mit einer Empore ausgestattet, hatte eine Kanzelaltar und einfache grob gezimmerte Bänke rechts und links des Mittelgangs. In den 1960er Jahren wurden Altar, Taufbecken und Kanzelpult erneuert. Im Jahr 2000 wurde die Kirche innen renoviert und mit gestifteten Bänken ausgestattet. Ein Jahr zuvor waren die Fundamentsteine neu verfugt und unter den Sohlbalken neue Ziegeleingesetzt worden (in Eigenleistung von Gemeindegliedern). In den folgenden Jahren konnten dann auch die 5 Altarfiguren aus einem früheren Altar restauriert werden.

Kirche Karstädt

Aus den Chroniken ist seit dem 16. Jahrhundert über eine Fachwerkkirche in Karstädt zu erfahren. Damals (bis Mitte der 1920er Jahre) gehörte das Dorf zur Pfarre Groß Laasch (ebenso wie das Dorf Klenow, aus dem später die Stadt Ludwigslust wurde). Die Kirche in Karstädt war Mitte des 18. Jahrhunderts stark baufällig und musste abgerissen werden. Es gab auch den Gedanken, keinen Neubau zu errichten, da das Geld fehlte und nur etwa 4 Mal im Jahr Gottesdienste dort stattfanden. Da der Großherzog aber das Geld dazu zur Hälfte gab und der Rest u.a. durch eine landesweite Kollekte erbracht wurde, wurde 1771 nicht nur die alte Kirche abgerissen, sondern auch eine neue erstellt. Diese war (und ist) mit einer Empore ausgestattet, hatte eine Kanzelaltar und einfache grob gezimmerte Bänke rechts und links des Mittelgangs. In den 1960er Jahren wurden Altar, Taufbecken und Kanzelpult erneuert. Im Jahr 2000 wurde die Kirche innen renoviert und mit gestifteten Bänken ausgestattet. Ein Jahr zuvor waren die Fundamentsteine neu verfugt und unter den Sohlbalken neue Ziegeleingesetzt worden (in Eigenleistung von Gemeindegliedern). In den folgenden Jahren konnten dann auch die 5 Altarfiguren aus einem früheren Altar restauriert werden.